KONFLIKTE
IM PRIVATEN UMFELD (A-Z)

VOM AUSZUG BIS ZUM ZAUN

 

 

PRIVATSPHÄRE & MENSCH SEIN



AUSEINANDERSETZUNGEN,
DENEN MAN NICHT AUS DEM WEG KANN




DER PRIVATPERSONEN - KONFLIKT


WENN DAS BEZIEHUNGSVERHÄLTNIS GESTÖRT IST

Unter dem Thema "Konflikte bei Privatpersonen" verstehen wir die Lebensbereiche, in denen zwischenmenschliche Aspekte bei der Konfliktentstehung und bei der Konfliktlösung entscheidend mitwirken.

Gerade im privaten Umfeld und mit nahestehenden Personen meinen wir, dass es uns leichter fällt, Konflikte zu bewältigen. Genau das Gegenteil ist der Fall, da die teilweise unfair ausgetragenen Streitigkeiten meistens ohne ein Ergebnis enden. Im Weg stehen Gewohnheiten, Konfliktmuster, die sich im Lauf der Zeit herausgebildet haben und der Umgang mit Gefühlen.

Da wir mit unseren Mitmenschen dauerhaft auskommen sollen oder wollen, bieten wir Ihnen Lösungswege an, die ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Ergebnis erzielen.

LÖSUNGSANSATZ


VIELFALT AN LÖSUNGSWEGEN ERKENNEN

▷ Natürlich kann man die Konflikte in den unterschiedlichen Lebensbereichen nicht mit pauschalierten Lösungsansätzen beilegen.

▷ Wir entwickeln mit Ihnen ein auf Ihr Anliegen ausgerichteten Lösungsweg.

▷ Wir achten darauf, in welchem gesetzlich geregelten Rahmen sich Ihr Lebensbereich befindet und weisen Sie ggf. daraufhin, rechtlichen Beistand hinzuziehen.

▷ Ausgeklammert haben wir ihre private Eigenschaft als "Verbraucher", die wir in einer eigenen Kategorie führen. Als Verbraucher haben Sie in der Regel ein gestörtes, einmaliges vertragliches Verhältnis zu einem Unternehmen. Lösungsansätze in diesem Kontext verfolgen primär das Ziel, einvernehmlich "Auseinanderzugehen."

 

KONFLIKTE UND WIE WIR DIESE LÖSEN


FÜR JEDEN LEBENSBEREICH
DEN PASSENDEN LÖSUNGSANSATZ FINDEN


VON A BIS Z


  • Suchen Sie sich den Lebensbereich...
  • WOHNEN
  • NACHBARSCHAFT
  • Familie und Partnerschaft
  • Erziehung und Bildung
  • Mobbing am Arbeitsplatz
  • GESUNDHEITSWESEN

Wir beschreiben Ihnen Konfliktsituationen und in Frage kommende Lösungsansätze.

KONFLIKTE IM LEBENSBEREICH
WOHNEN
PRIVATSSPHÄRE - DIE EIGENEN VIER WÄNDE

Das Wohnen in den eigenen vier Wänden (Miete oder Eigentum) gehört zu den wichtigsten Bereichen der Privatsphäre.

Kommt es jedoch zu Auseinandersetzungen

mit dem Vermieter, wie bei Nebenkostenabrechnungen, Kündigungen, Mängel oder ,
mit Nachbarn oder
zwischen (Wohnungs)-Eigentümern,

wird schnell daraus ein Konflikt, den es zu klären gilt.

Je länger ein Konflikt schwelt, um so höher wird die Belastung. Man fühlt sich nicht mehr wohl in seinen eigenen 4 Wänden. Manchmal würde man am liebsten auziehen, um seine Ruhe zu bekommen.

 
LÖSUNGSANSATZ

Sie teilen uns Ihre Geschichten mit. Wir geben Ihnen eine Ersteinschätzung Ihrer Konfliktlage.

Handelt es sich um einmalige Angelegenheiten so empfehlen wir eine Konfliktlösungsbegleitung. Sie erhalten Ihren persönlichen Mediator, der Sie bei der Bewältigung unterstützt.

Bedarf es einer intensiveren Auseinandersetzung, so ist Mediation ein guter Weg, sich an einen Tisch zu setzen.

 

 

KONFLIKTE IM LEBENSBEREICH
NACHBARSCHAFT

die Mediatoren - Konflikte im Lebensbereich Nachbarschaft und wie man diese angeht

Der Umgang mit Nachbarn begnet uns in vielen Facetten.

Einige Nachbarn grüßt man, einige sind Freunde, andere gehen wortlos an einem vorbei und viele mehr...

Fühlt man sich gestört, fällt es einem in der Regel sehr schwer, einen direkten Kontakt aufzunehmen.

LÖSUNGSANSATZ

Wenn aus Ihrer Sicht, eine Kommunikation nicht möglich ist, empfehlen wir Ihnen

- Konfliktlösungsbegleitung

- Mediation

Sollte es sich um Beeinträchtigungen Ihres Eigentums handeln durch einen Eingriff (z.B. Überhang), so könnte bei Ihnen auch ein Schlichtungsverfahren oder der Weg zum gemeindlichen Schiedsamt ein gangbarer Weg sein.

die Mediatoren - Konflikte im Lebensbereich Familie und Partnerschaft und wie man diese angehtKONFLIKTE IM LEBENSBEREICH
FAMILIE UND PARTNERSCHAFT

Familien und Partnerschaften sind bunt und vielfältig. Von kleinen bis großen heftigen Konflikten ist alles möglich. Persönliche und familiäre Veränderungen bringen Konflikte mit sich. Kinder lernen in ihren Familien, wie gut oder weniger gut mit Konflikten umgegangen werden kann. Sie erleben konstruktiven Wandel oder belastende Unsicherheiten. Werden Konflikte in Familien und Partnerschaften nicht gut gelöst, so kann das zu tiefen emotionalen Verletzungen, existentiellen Unsicherheiten, gesundheitlichen Belastungen und zu Entwicklungsgefährdungen bei betroffenen Kindern führen.

KONFLIKTE IM LEBENSBEREICH
ERZIEHUNG UND BILDUNG

EINFÜHRUNG

Mediation in Erziehung und Bildung stellt besondere Anforderungen an Fachkräfte.

Das Aufgabengebiet bezieht sehr unterschiedliche Zielgruppen mit ein. Die Altersspannbreite geht vom Kleinkind über Jugendliche bis hin zu Eltern und Pädagogen. Deshalb sind besondere Fähigkeiten, Kompetenzen sowie Flexibilität gefragt. Die Aufgaben und Zielstellungen sind sehr breit gefächert.

Neben der Durchführung von Streitschlichtung geht es in der Bildungsarbeit um die Vermittlung von Kompetenzen.

Die Fachkräfte in Erziehung und Bildung nutzen ihre bereits erworbene didaktische Fähigkeit der Wissensvermittlung, um die kooperative mediative Grundhaltung in der Gesellschaft zu verankern.

Das erklärte Ziel ist es, Kindern als auch Erwachsenen die mediative Grundhaltung nahezubringen und sie in die Lage zu versetzen, Streitigkeiten selbst konstruktiv lösen zu können.

KITA / KINDERGARTEN

Mediation In der Kita – hilft sanft zu kommunizieren, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu artikulieren und dient der Gewaltprävention, wenn eine meditative Haltung früh erlernt wird, wird sie zum „Lebensritual“.

SCHULE

Schule ist ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche lernen, an dem sie sich persönlich entfalten, Freunde finden, Fähigkeiten entdecken und ausbauen.

In der Schule werden Kinder und Jugendliche gelehrt, betreut, geführt, begleitet und auf das Leben als Erwachsene vorbereitet.

Lehrkräfte, Schulleiter, Eltern, Schüler und andere arbeiten daran, die Möglichkeiten an ihrer Schule optimal auszuschöpfen, Entwicklungschancen zu nutzen, Probleme zu bewältigen und sich miteinander wohl zu fühlen.

Schule ist bunt. Unterschiedliche Prägungen, Möglichkeiten, Bedürfnisse, Familienmodelle, soziale Bedingungen und individuelle Fähigkeiten, unterschiedliche Nationen und Religionen bedeuten Vielfalt.

Vielfalt erfordert achtsame und bewusste Verständigung.

Konfliktbeilegung in Schulen ist auf unterschiedlichen Ebenen möglich:

  • zwischen Schülern
  • zwischen sogenannten Peer-Groups (Cliquen)
  • zwischen Lehrern und Schülern
  • zwischen Lehrernzwischen Lehrern und Schulleitung
  • zwischen Lehrern und Eltern

Je nach Lage und Ausgestaltung des Konflikts und der Gesamtsituation können verschiedene Maßnahme eingesetzt werden:

Beratung, Ausbildung, Training, Einzelgespräche, Coaching, Mediation, Schlichtung u.v.m.

BERUFSAUSBILDUNG / STUDIUM

Der Bildungsweg, bzw. das Bildungssystem machen außergerichtliche und einvernehmlliche Streitbeilegung an vielen Stellen auch notwendig.

In der Ausbildung, sei es in der Schule als auch an der Universität, geht es immer wieder um Beurteilung und Benotung. Diese wird selten als gerecht empfunden. Hier sind Konflikte vorprogrammiert. Eine hohe Konfliktlösungskompetenz ist notwendig.

Gemäß § 111 II Arbeitsgerichtsgesetz ist eine Schlichtung zwischen Ausbilder und Auszubildenden einem Arbeitsgerichtsprozess zwingend vorgeschaltet.

 

 

LEBENSBEREICH
MOBBING AM ARBEITSPLATZ

WAS IST MOBBING?

Bei vielen Arbeitskonflikten bestehen Kommunikationsprobleme zwischen den beteiligten Parteien, die alle möglichen Ursachen haben können, aber durch mangelhafte Kommunikation zu einem ernsthaften Problem werden.

Ungerechte Arbeitsverteilung, erhöhter Arbeitsanfall oder mangelhafte Beschreibung des Arbeitsplatzes und der mit ihm zusammenhängenden Aufgaben führen zu Unverträglichkeiten und Missverständnissen auf der persönlichen Ebene.

Mobbing stellt sich als verschärfte Situation da: Machtungleichgewicht und der feste Willen des Mobbers, das Opfer von seinem Arbeitsplatz zu entfernen. Es besteht also kein „lösbarer“ Konflikt, sondern es handelt sich um einen destruktiven Plan, der erst endet, wenn das Opfer „weggemobbt“ ist. Der Mobber will keine Lösung und keinen Kompromiss, sondern hat nur ein Ziel: Die Entfernung des Opfers vom Arbeitsplatz.

Problem ist nunmehr, dass eine Seite nicht an einer einvernehmlichen Regelung interessiert ist.

LÖSUNGSANSATZ

Um ein Beilegungskonzept für Mobbing zu entwickeln, sind meistens zunächst ausführliche Einzelgespräche mit dem Mobbing-Opfer, der Geschäftsführung und ggf. mit dem Mobber erforderlich.

Die Lösung für ein Mobbing ist regelmäßig nicht auf einer bilateralen Ebene zu finden, sondern im gesamten System. Eine Mediation ist daher nur dann sinnvoll, wenn alle Beteiligten bereit sind, mit an einem Tisch zu sitzen.

Möchten Sie als "Mobbing-Opfer" eine erste Hilfestellung erhalten oder vorbereitet sein für weitere Situationen, so bietet sich Coaching oder Konfliktlösungsbegleitung an.

KONFLIKTE IM LEBENSBEREICH
GESUNDHEITSWESEN
ARBEITSLEBEN VON PROFESSIONELLEN INSTITUTIONEN

Im Gesundheitswesen finden wir spezifische Merkmale und organisatorische Gegebenheiten, die in der Dienstleistung, sprich dem Umgang mit dem Wohlbefinden und der Lebensqualität der Patienten/innen unter Berücksichtigung der Finanzierung der medizinischen Versorgung begründet liegt.

Der Zwiespalt zwischen dem was medizinisch/technisch möglich und was ethisch/persönlich nötig ist erzeugt auf alle in diesem Bereich tätigen Personen und die Patienten einen hohen Druck bei dem eine Meinungsverschiedenheit schnell eskalieren kann.

Hierzu gehören: Arztpraxen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Therapeuten, Hospize

LÖSUNGSANSATZ

Konfliktmoderation, Team-Coaching, Supervision, Mediation

KONFLIKTE AUSGELÖST DURCH KRANKHEIT ODER BEHINDERUNG EINER PERSON

Angehörige müssen sich neu organisieren anpassen, wenn Eltern (plötzlich) zum Pflegefall werden. Ist die Kommunikation bisher über die Eltern geflossen, so ist nunmehr eine Veränderungsprozess im Gange. Wer übernimmt die Pflege, die Betreuung, die Vormundschaft oder ist Hüter der Finanzen? Alle Familienmitglieder möchten das Beste, alle sind aber zugleich betroffen und jeder hat seine persönliche Sicht. Meistens sind die Beteiligten selbst in der Lage, die Veränderungen zu managen. Wenn es jedoch nicht gelingt, eine neue Balance herzustellen, bedarf es Unterstützung von Außen.

Befindet sich die Person bereits in eine pflegerischen Einrichtung und es mangelt an Kommunikation zur Einrichtung. Wir unterstützen Sie, einen Weg zu finden, damit Sie als Angehöriger oder Bewohner*in gehört werden.